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Bei Schaden: HÜV!

Ihr Kunde hat einen Schaden gemeldet, der aus Ihrer Sicht auf einen Materialmangel zurückgeführt werden kann? Dann hilft Ihnen die Haftungsübernahmevereinbarung mit unseren Herstellerpartnern!

Das sind die ersten Schritte, die Sie jetzt unternehmen sollten:

1. Schaden sofort mindern

2. Schaden vollständig dokumentieren

3. Schaden unverzüglich melden

Kontaktmöglichkeiten für Schadensmeldungen bei den Herstellerpartnern sowie eine komplette Übersicht über Ihre Rechte, Pflichten und Handlungsmöglichkeiten gibt Ihnen die Checkliste für Mitgliedsbetriebe des ZVSHK. Halten Sie für den Zugriff Ihre ZVSHK-Zugangsdaten bereit!

Weitere Informationen über die Haftungsübernahmevereinbarung finden Sie auch in unserem aktuellen HÜV-Flyer – hier geht’s zum Download!

Forschungsprojekt „Der Raum – Das Bad“

Das Forschungsprojekt „Der Raum – Das Bad“ präsentierte sich mit großem Erfolg auf der ISH in Frankfurt und war bereits wieder, vom 24. – 26.03.2015, auf der Leitmesse der Branche – der ALTENPFLEGE 2015 – in Nürnberg vertreten.

„Mit einer Medien- und Fachbesucherresonanz, die wir so nicht erwartet haben“, umschreibt Thomas Bade (iF UNIVERSAL DESIGN) als Koordinator der Forschungsgruppe „Der Raum – Das Bad“ den vielbeachteten Auftritt der Forschungsgruppe mit den Industriepartnern Villeroy & Boch, KERMI, Pressalite Care, HANSA, JUNG, Küffner Aluzargen und The Caretakers im Rahmen der ISH 2015 auf dem Messestand der Firma KERMI aus Plattling.

In einem von Tanja Ehret (CareTRIALOG) moderierten  Pressegespräch, beschrieben Uni. Prof. Fritz Frenkler (Lehrstuhl für Industrial Design an der TU München), sowie Thomas Bade, der für den erkrankten Initiator des Projektes Eckhard Feddersen (Feddersen Architekten, Berlin) als Redner eingesprungen war, den 18 monatigen Entwicklungsprozess. Hierbei erläuterte Prof. Frenkler, dass der Muster Kubus insgesamt fünfzehnmal umgebaut wurde, um die Empfehlungen der CO Designer (Nutzer aller Altersgruppen, Spezialisten aus Handwerk und Pflege) umzusetzen.

Die Grundlage bildete hierfür, so Bade, die Realität des Wohnungsbestandes in Deutschland. Auf 4 qm Fläche (Größe des Muster Bad) lasse sich kaum eine Barrierefreiheit erzielen,  waren sich die Diskutanten einig – aber eine Barriere reduzierte Lösung mit dem Ziel, den angestammten Wohnraum so lange als möglich selbstbestimmt bewohnen zu können, sei durchaus erreichbar.

Universal design auf 4 qm, fokussiert explizit nicht nur die Zielgruppe älterer Menschen, sondern möglichst breite Nutzergruppen aller Altersstufen, so eine These der Forschungsgruppe, sei ein Hauptanliegen in der Umsetzung gewesen. Hierbei sei allerdings auch das Einhalten der DIN Kriterien der Barrierefreiheit nur schwer zu erreichen.

Wichtig war es allen Partnern zudem, dass in dem Muster Kubus nur im Markt bereits erhältliche Produktlösungen verbaut wurden. Wir sind sicher, so Bade, das gerade diese Strategie zu einer auch preislich interessanten Preisspanne geführt habe.

An dieser Stelle sei  erwähnt, dass das Forschungsprojekt sich in seiner Umsetzung an den wirtschaftlichen Sanierungsparametern der Wohnungswirtschaft orientiert habe. Die hierdurch erzielte preisbewusste und qualitätsorientierte Lösung setze, so Vertreter der Industrie, allerdings auch die Abnahme größerer Stückzahlen voraus.

Bei einer Nachfrage von bis zu 2,5 Millionen zu sanierenden Bestandswohneinheiten in den nächsten 20 Jahren sieht sich die Forschungsgruppe gefordert, in naher Zukunft weiter an einer Optimierung im Sinne der Wohnungswirtschaft und seiner Kunden / Mieter zu arbeiten.  Als weiteren Fokus sieht die Forschungsgruppe auch den Neubau mit verdichteten Wohnungsgrößen, die unter dem Begriff des Mikro Wohnens subsumiert werden.

Zum Abschluss des Pressegespräches überreichten Prof. Fritz Frenkler und Thomas Bade  den Industriepartnern der Gruppe das Zertifikat „universal design expert favorite + universal design consumer favorite 2015“. Prof. Frenkler als Vorsitzender der Jury zitierte die Entscheidung der Jury und der Nutzer  als Wertschätzung der kooperativen und offenen Zusammenarbeit der Forschungspartner.

Bereits im Rahmen der Messe ALTENPFLEGE 2015 (24. – 26.03.2015 in Nürnberg) wird die Gruppe aus Industrie, Design und Architektur die nächsten Schritte vollziehen, um noch näher an die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft anzuknüpfen und den Dialog mit der Wohnungswirtschaft zu vertiefen.
Mit Übergabe des Forschungsberichtes wird dann Ende April ein weiterer, wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit vollzogen sein, so Bade zum Abschluss des Pressegespräches.

 


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