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Das sind die ersten Schritte, die Sie jetzt unternehmen sollten:

1. Schaden sofort mindern

2. Schaden vollständig dokumentieren

3. Schaden unverzüglich melden

Kontaktmöglichkeiten für Schadensmeldungen bei den Herstellerpartnern sowie eine komplette Übersicht über Ihre Rechte, Pflichten und Handlungsmöglichkeiten gibt Ihnen die Checkliste für Mitgliedsbetriebe des ZVSHK. Halten Sie für den Zugriff Ihre ZVSHK-Zugangsdaten bereit!

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Uralte Biertradition, neueste Kühltechnik

In Traunstein kann man auf 400 Jahre Brautradition verweisen.

In Traunstein kann man auf 400 Jahre Brautradition verweisen.

Das Hofbräuhaus Traunstein steht für urbayerische Bierbraukunst, wie sie in aller Welt gerühmt und geschätzt wird. Doch auch wenn man in Traunstein ab und zu noch mit dem vierspännigen „Fasslwagen“ vorfährt – in der Produktion setzt man auf moderne Technik. Und auf Qualität, wie bei der Neuverrohrung der Kühlanlage zu sehen, bei der  Systembauteile von Sanha aus Essen zum Einsatz kamen.

Sehr beeindruckend: Vor zwei Jahren konnte das Hofbräuhaus Traunstein ein stolzes Jubiläum feiern – das im Jahr 1612 vom bayerischen Herzog und späteren Kurfürsten Maximilian I. gegründete Bräu, das Verwüstung, Kriege und mehrere Brände überstand, wurde 400 Jahre alt. Eine bemerkenswerte Tradition, die man in Traunstein auch sorgsam pflegt. Dass man hier nur nach dem Reinheitsgebot von 1516 braut, versteht sich von selbst.

Doch bei aller Tradition: Hinter der altbayerischen Fassade schlägt ein modernes Herz. Rund 110.000 Hektoliter Bier, verteilt auf zwölf Biersorten, helle und dunkle, werden in Traunstein jährlich produziert. Viele davon wurden bereits national und international ausgezeichnet, einige werden bis in die USA, nach Südafrika, Russland oder China exportiert.

Unter diesen Umständen muss die Bierherstellung auf dem aktuellen Stand der Technik sein, und das gilt insbesondere für die Kühlanlage. „Kühlung ist beim Brauen eminent wichtig“, bestätigt Seniorchef Bernhard Sailer. Das betrifft vor allem zwei Schritte im Brauprozess: Zum einen muss die Bierwürze, wenn sie siedend heiß aus dem Sudhaus kommt, möglichst schnell auf sieben Grad Celsius heruntergekühlt werden. Zum anderen benötigt man im Lagerkeller eine konstante Temperatur von um die null Grad. „Ohne Kühlung“, so Bernhard Sailer, „können wir weder vergären noch lagern.“

Kein Wunder, dass er beunruhigt war, als seine Kühlanlage Zeichen von Altersschwäche zeigte. Sailer kümmerte sich schnell um modernen Ersatz. Ein Installationsbetrieb aus dem wenige Kilometer entfernten Teisendorf konzipierte und montierte eine neue Anlage und setzt dabei Edelstahlrohre und -fittings aus dem Sortiment des Essener Herstellers Sanha ein.

Die NiroSan-Rohre von Sanha bestehen aus der Edelstahl-Sorte 1.4404. Sie weist einen sehr niedrigen Kohlenstoffgehalt (unter 0,03 Prozent), gleichzeitig einen hohen Molybdänanteil (mindestens 2,3 Prozent) auf – das sorgt für eine hohe Beständigkeit gegen Korrosion. Zudem sind die NiroSan-Rohre WIG-geschweißt. Dieses Verfahren ist zwar langsamer als Laserschweißen, schont aber das Material und ermöglicht sehr saubere Nähte, die zudem außen und innen geglättet werden. Sanha kann dabei eine gleichmäßig hohe Verarbeitungsqualität garantieren, denn das Unternehmen ist nicht auf Zulieferer angewiesen: Sowohl die Rohre als auch die Pressfittings werden in eigenen Werken in Berlin und Sachsen hergestellt.

In Traunstein fließt durch die Kühlrohre (in Dimensionen von 42 bis 89 Millimetern Durchmesser) derzeit eine Mischung aus Ethylenglykol und Eiswasser. Nicht zuletzt dank der hochwertigen Edelstahlinstallation ist die Kühlung jetzt wieder auf dem neuesten Stand.

Dies unterstreicht, dass uralte Brautradition und modernste Produktionstechnik durchaus kein Widerspruch sind. Wobei unbestritten ist, dass die Tradition meist den größeren Charme hat: Zum Beispiel, wenn das Traunsteiner Helle Export im urigen Eichenholzfass auf den Ganterbock gestellt wird. Und wenn dann der Schlegel den glänzenden Messing-Zapfhahn ins Fass treibt und der Ruf ertönt, den man vermutlich auf der ganzen Welt kennt: „Ozapft is!“

In der Produktion setzt das Hofbräuhaus auf moderne Technik.

In der Produktion setzt das Hofbräuhaus auf moderne Technik.


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