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Bei Schaden: HÜV!

Ihr Kunde hat einen Schaden gemeldet, der aus Ihrer Sicht auf einen Materialmangel zurückgeführt werden kann? Dann hilft Ihnen die Haftungsübernahmevereinbarung mit unseren Herstellerpartnern!

Das sind die ersten Schritte, die Sie jetzt unternehmen sollten:

1. Schaden sofort mindern

2. Schaden vollständig dokumentieren

3. Schaden unverzüglich melden

Kontaktmöglichkeiten für Schadensmeldungen bei den Herstellerpartnern sowie eine komplette Übersicht über Ihre Rechte, Pflichten und Handlungsmöglichkeiten gibt Ihnen die Checkliste für Mitgliedsbetriebe des ZVSHK. Halten Sie für den Zugriff Ihre ZVSHK-Zugangsdaten bereit!

Weitere Informationen über die Haftungsübernahmevereinbarung finden Sie auch in unserem aktuellen HÜV-Flyer – hier geht’s zum Download!

Roth Plastic Technology produziert klimaneutral

Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral. Von links nach rechts: Hartmut Gojdka (Umweltmanagementbeauftragter Roth Werke), Christin Roth-Jäger (Geschäftsführerin Roth Werke), Herbert Blodig, Dr. Anne-Kathrin Roth und Sebastian Herrmann, Mitglieder der Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. (Foto: Roth Werke)

Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral. Von links nach rechts: Hartmut Gojdka (Umweltmanagementbeauftragter Roth Werke), Christin Roth-Jäger (Geschäftsführerin Roth Werke), Herbert Blodig, Dr. Anne-Kathrin Roth und Sebastian Herrmann, Mitglieder der Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. (Foto: Roth Werke)

Umweltschutz ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie

Dautphetal. Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert Roth Plastic Technology in Wolfgruben seit 2017 klimaneutral. In einem Klimabericht stellt das Unternehmen vor, wie es seine CO2-Emissionen reduzierte und so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Von 2.052 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr 2012 konnte Roth Plastic Technology seine Werte um etwa 95 Prozent auf rund 120 Tonnen in 2017 senken.

„Für unser Familienunternehmen ist das ein bedeutender Meilenstein in der Unternehmensentwicklung“, sagt Christin Roth-Jäger.

Um Emissionen zu vermeiden, nutzt der Hersteller neue energieeffiziente Spritzgussmaschinen. Mit deren Abwärme heizt er einen Teil seiner Gebäude. Zudem installierte Roth eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Werksgelände.

Einen Teil seiner Emissionen spart der Hersteller von Kunststoffprodukten ein, indem er seit 2016 zu 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft bezieht. Denn in der energieintensiven Kunststofffertigung entstehen die meisten Emissionen durch den Stromverbrauch. „Mit Ökostrom können wir unsere Emissionen auf null senken“, erklärt Hartmut Gojdka.


Klima-Kollekte kompensiert unvermeidbare Emissionen

Seit 2017 unterstützt Roth nachhaltige Klimaschutzprojekte und gleicht damit die unvermeidbaren Emissionen aus seiner Produktion aus. „Damit produziert Roth klimaneutral“, erläutert Hartmut Gojdka. Die verbleibenden rund 120 Tonnen unvermeidbarer CO2-Emissionen kompensiert der Hersteller über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte in Berlin. Klima-Kollekte ist als gemeinnützige GmbH eine Organisation der christlichen Kirchen in Deutschland. Sie garantiert die Verwendung des von Roth gespendeten Betrags zur Kompensation für Projekte beteiligter kirchlicher Organisationen oder derer Partner im Ausland. Etwa mit Energiesparprojekten oder durch den Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Derzeit fließen die Mittel von Klima-Kollekte in Aktivitäten in Indien, Kenia, Mittelamerika und Südafrika.


Umweltschutz mit Zertifikat

Erst im Dezember 2016 bestanden die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben erfolgreich das Zertifizierungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). In diesem Rahmen verpflichtete sich Roth unter anderem dazu, weniger Strom zu verbrauchen, effizienter zu heizen und Abfall zu vermeiden. Das Unternehmen ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. „Wir tragen mit unseren Umweltleistungen unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung. Der Umwelt- und Ressourcenschutz ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert“, betont die Geschäftsleitung der Roth Plastic Technology.

Auch in Zukunft will der Hersteller seine Umweltleistung weiter verbessern: So wird Roth Plastic Technology in seinen Produktionshallen noch in diesem Jahr weitere energieeffiziente Spritzgussmaschinen installieren. Zudem will das Unternehmen sein geplantes neues Verwaltungsgebäude mit regenerativen Energien heizen und damit weitere Emissionen vermeiden. Hierfür nutzt der Hersteller die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen aus dem Produktprogramm der Roth Werke in der Gebäudetechnik zum Einsatz. Die Energieerzeugung erfolgt mit den Roth Wärmepumpensystemen. Die Energieverteilung übernehmen die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, die aufgrund der Niedertemperaturanwendung ein idealer Partner für Wärmepumpen sind. Der Bau wird dieses Jahr noch fertiggestellt. 

 


Über Roth Plastic Technology

Roth Plastic Technology ist ein Unternehmen der Roth Industries mit weltweit rund 1.250 Mitarbeitern. In Wolfgruben bündelt Roth seine Tätigkeiten in der Kunststoffverarbeitung im „Kompetenzzentrum Kunststofftechnik“. Von hier steuert das Unternehmen die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von kundenspezifischen Kunststoffsystemen und Roth Containerlösungen. Hierfür kann der Hersteller mit seinen Kernkompetenzen in den Kunststoffverarbeitungsverfahren Spritzgießen und Blasformen auf die verschiedenen Produktionsstandorte der Roth Gruppe im In- und Ausland zurückgreifen.

Als sogenannter Full-Service-Supplier fertigt Roth in Wolfgruben Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die gemeinsam mit Kunden erstellte Entwicklung von Bauteilen, bis hin zur Fertigung und Veredelung von komplexen Baugruppen. Neben bekannten international tätigen Unternehmen, unter anderem aus der Automobil- und Hausgerätebranche, bedient Roth Plastic Technology Firmen der Unternehmensgruppe mit Kunststoffartikeln.

Im Jahr 1974 wurde das Unternehmen als reiner Werkzeugbau mit zwei Mitarbeitern und einer Fertigungsfläche von 300 Quadratmetern gegründet. Es spezialisierte sich auf die Herstellung von Formen für die Kunststoffverarbeitung. 1990 erweiterte sich die Tätigkeit um Kunststoffspritzguss für die Herstellung von Kunststoffartikeln mit der Übernahme der Firma Richter, Gladenbach und der Integration der in der Roth Gruppe bestehenden Spritzgussfertigung. Damit änderte sich die Firmierung zunächst in Roth Kunststofftechnik und im Jahr 2016 in Roth Plastic Technology.

Sukzessive baute Roth die Produktion und Logistik am Standort Wolfgruben aus. Zuletzt erweiterte das Unternehmen im Jahr 2012 seine Fertigungs- und im Jahr 2016 seine Logistikkapazitäten unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz und des Umweltschutzes.


Über Roth Industries

Mit verschiedenen Firmen und rund 1.250 Mitarbeitern weltweit gehört die Roth Industries GmbH & Co. KG zu den innovativsten Unternehmen in den Bereichen

  • Building Solutions, Sparten: Energy Systems, Sanitary Systems, Environmental Systems
  • Industrial Solutions, Sparten: Composite Technology, Plastic Technology, Hydraulic Technology

Die Zentrale des mittelständischen Traditionsunternehmens liegt im hessischen Dautphetal. Während von dort  strategische Unternehmensausrichtung, Controlling, Revision sowie Bilanz- und Finanzwesen erfolgen, sind die Mitarbeiter vor Ort für Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Produkte verantwortlich.

Roth Industries ist mit 26 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit tätig. In Kernsegmenten als Weltmarktführer.

Die Roth Industries bündelt alle Aktivitäten der zur Unternehmensgruppe gehörenden Firmen im In- und Ausland. Die Gesellschaftsanteile liegen zu 100 % bei der Familie Roth.

 

 

 

 


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